Unser Anspruch: Umweltneutralität

Besser als klimaneutral? Umweltneutral! Denn nur durch Umweltneutralität kann eine ganzheitliche Kompensation gelingen.

Der Unterschied: Umwelt- und Klimaneutralität

Heute werden – wenn überhaupt – nur die CO2 Emissionen eines Produktes betrachtet und durch Kompensationszahlungen ausgeglichen. In diesem Fall spricht man gern von Klimaneutralität.

 

Klimaneutral bedeutet: Nicht die komplette Ökobilanz eines Produktes, sondern nur seine CO2 Potentiale, eine von vielen Umweltwirkungen, werden betrachtet und meist eher bilanziell (rechnerisch), aber nicht stofflich ausgeglichen. Alle weiteren Umweltwirkungen (und Schäden) werden regelmäßig weder erfasst noch ausgeglichen, und auch die Konzentration von CO2 in unserer Atmosphäre sinkt bei solchen Kompensationsmaßnahmen oftmals nicht.

 

Das provoziert die Verschiebung von ökologischen Schäden in nicht beobachtete Wirkungsklassen – teils mit massiven (negativen) Verlagerungseffekten für die Natur. Der simple Grund: Ein mehrdimensionales Problem kann nicht eindimensional gelöst werden.

Die Belastungsgrenzen des Planeten​

Ein neuer Ansatz: Umweltneutralität

Bei Umweltneutralität hingegen handelt es sich um eine mehrdimensionale Betrachtungsweise. Sie basiert neben dem Klima auf zwei weiteren, gleichberechtigten Schutzgütern: 

 

1. der biologischen Vielfalt (Biodiversität) 

2. der menschlichen Gesundheit 

 

Ressourcenverbräuche und Emissionen zulasten dieser Schutzgüter kompensieren wir in den „Big Five“ Wirkungskategorien der Ökobilanzierung: Neben dem Klimaeffekt sind dies Versauerung, Überdüngung (Eutrophierung), Ozonbelastungen am Boden und die Zerstörung der (schützenden) Ozonschicht in der Stratosphäre. Diese Wirkungen machen in der Regel mehr als 95 Prozent der Umweltwirkung von Produkten, Dienstleistungen und Organisationen aus.

Klimawandel und was noch? Die wichtigsten Umweltauswirkungen

Klimawandel

Durch fossile Brennstoffe, Abholzen von Regenwäldern oder beispielsweise Viehzucht erhöht sich die Menge der in der Atmosphäre vorkommenden Treibhausgase, wie zum Beispiel CO2 (Kohlenstoffdioxid), CH4 (Methan) und N20 (Lachgas).. Das verstärkt den Treibhauseffekt und erwärmt unser Klima.

Versauerung der Böden

Versauerung bedeutet, dass der pH-Wert im Boden oder Wasser abnimmt. Dies wird durch sogenannte versauernde Substanzen oder sauren Regen verursacht und hat große Folgen für das Ökosystem Wald und das Leben vieler Organismen.

Überdüngung (Eutrophierung)

Hierbei reichern sich Nährstoffe in Gewässern an. Wenn zum Beispiel Phosphor in Seen oder Flüsse gelangen, können Algen und Wasserpflanzen schneller wachsen. Diese entziehen anderen Pflanzenarten, vielen Kleinlebewesen und Tieren die Lebensgrundlage. Auch in terrestrischen Ökosystemen werden die erhöhten Nährstoffeinträge als eine Gefährdungsursache der Biodiversität gesehen.

Ozonbelastungen am Boden (Sommersmog)

Bodennahes Ozon (Sommersmog) entsteht, wenn Stickstoffoxide, Kohlenwasserstoffe und die UV-Strahlung der Sonne aufeinandertreffen. Autos, Industrie und Privathaushalte sorgen durch ihre Emissionen für die nötigen Ausgangsstoffe für die Entstehung des gesundheitsschädlichen Ozons. Vor allem im Sommer kann die Ozonkonzentration durch die vermehrte UV-Strahlung rasant in die Höhe klettern. Sommersmog greift die Atmungsorgane an und schädigt Pflanzen und Tiere. Übrigens: Die Ozonschicht in der Stratosphäre ist nützlich und wichtig für uns. Sie hält ultraviolette Strahlen von der Erdoberfläche ab.

Ozonabbau: Zerstörung der (schützenden) Ozonschicht in der Stratosphäre

Der Begriff bezeichnet die Abnahme der stratosphärischen Ozonschicht. Der Abbau des Ozons wird unter anderem durch gasförmige Halogen- verbindungen unter speziellen klimatischen Bedingungen verursacht. Die Folge: Es entsteht ein Ozonloch, die Ozonschicht schützt uns nicht mehr vor UV-B- und UV-C-Strahlung.

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