Ökologie made in Germany

Moderne Unternehmen suchen Möglichkeiten, ökologische negative Wirkungen und Konsequenzen ihres Wirtschaftens aktiv auszugleichen. Dabei steigt der Anspruch an die Qualität der Kompensation und an die Nachvollziehbarkeit dieses Ausgleichs.

Unser Ansatz

Durch jedes Produkt und jede Dienstleistung entstehen negative Auswirkungen auf unsere Umwelt. Diese Umweltwirkungen können in sogenannte Umweltkosten umgerechnet werden. Um sie zu kompensieren wird den Umweltkosten ein ökologischer Mehrwert – wir nennen ihn Umweltwert – gegenübergestellt. 

 

HeimatERBE schafft diesen Umweltwert, indem wir degradierten Flächen in Deutschland – insbesondere aus Montan- und Industrienutzung – einen neuen ökologischen Wert geben: Über viele Jahrzehnte entwickeln wir die HeimatERBE Flächen naturschutzfachlich bestmöglich und entlassen sie anschließend gesundet und geheilt in die Zukunft.  

 

In Zusammenarbeit mit der TU Berlin, der TU Braunschweigmit unseren Geologen, Ökologen, Landschaftsplanern und Forstingenieuren sowie unter Begutachtung des ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung (Heidelberg) haben wir einzigartige Verfahren entwickelt, um ökologischen Mehrwert präzise messbar zu machen. So kann er Umweltkosten quasi als „Haben-Seite“ gegenübergestellt werden. Unser Umweltwert dient damit der Kompensation der Ökobilanz von Produkten und Dienstleistungen hin zu nachvollziehbarer Umweltneutralität. 

Das HeimatERBE-Prinzip

Das HeimatERBE-Prinzip
Das HeimatERBE-Prinzip

Der HeimatERBE Umweltwert

HeimatERBE stellt dem ökologischen Wert einer Fläche heute eine weit in die Zukunft reichende, auf größtmöglichen Naturschutz zielende Entwicklungsplanung gegenüber. Dieser Umweltwert-Zuwachs wird mit verschiedenen (monetären) Parametern bewertet, die damit ein Gleichungsverhältnis zu den Umweltkosten bilden. So berechnet sich der Umweltwert indem die (Flächen-)Kosten mit dem Risikofaktor multipliziert werden. Dieses Produkt wird im Ergebnis mit einer Reinvestitions- und Gewinnquote (und Mehrwertsteuer) multipliziert und durch die Planquadratmeterfläche geteilt. Damit entsteht ein Umweltwert der den Umweltkosten entspricht.

 

Diese Monetisierung von Umweltkosten und Biotopwerten folgt modernen bioökonomischen Ansätzen unter anderem des Umweltbundesamtes und des Bundsamtes für Naturschutz. Sie setzt die bearbeiteten Flächen neu in Wert.

 

iTUBS Abschlussbericht „HeimatERBE: Produktisierung ökologischerAufwertung“ hier anfordern: Zum Kontaktformular

Ermittlung der Bewertung einer Fläche

Beispielrechnung: Was passiert mit 1€, den HeimatERBE in Umweltwert umwandelt?

1 Euro in Umweltwert

HeimatERBE Produkte unterliegen der gesetzlichen Mehrwertsteuer, die damit rund 16 Cent an jedem Euro Einnahme ausmacht. 

HeimatERBE kalkuliert den Preis des Umweltwertes  mit einer 10%igen Umsatzmarge. Diese reinvestieren wir automatisch und zu mindestens 80 Prozent wieder in den Ankauf und die Entwicklung neuer HeimatERBE Flächen.So wird aus dem Engagement unserer Partner heute ein ökologisch weit in die Zukunft reichendes Invest.

Bodenverhältnisse, Neophyten, Klima und Extremwetterereignisse, Schädlinge oder Brände, aber auch benachbarte Flächen und Areale zum Beispiel der Industrie oder Landwirtschaft beinhalten Risiken für die Flächenentwicklung und verursachen Schäden. Wir kalkulieren diese Risiken sorgfältig in den Umweltwert ein, um das Erreichen der Entwicklungsziele auch bei sich verwirklichenden Risiken zu sichern. 

Nach der Umgestaltung einer Fläche, die in der Regel mehrere Jahre in Anspruch nimmt, werden die einzelnen Biotope sorgfältig beobachtet und gepflegt. Dazu gehören die Beweidung oder Mahd von Offenland, der Schnitt von Bäumen und Hecken, Bewässerungen in Notzeiten und eine laufende Kontrolle einschließlich der Bewältigung der leider immer wieder auftretenden Vermüllungs– und Vandalismusfolgen. 

Für die Begutachtung, die fachliche Planung und die genaue Beobachtung der Flächen beschäftigen wir Geologen, Geotechniker, Hydrologen, Biologen, Landschaftsplaner und Forstingenieure, für Abriss- und Gestaltungsarbeiten entsprechende Fachfirmen. Hinzu kommen kaufmännische Funktionen für die Organisation aller Abläufe, für eine jedem Kunden gegenüber transparente Produktkalkulation sowie für die HeimatERBE Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Umweltverbänden und örtlichen Interessengruppen. 

HeimatERBE Flächen werden vor dem Erwerb geologisch, hydrologisch und biologisch untersucht, um Altlastenrisiken, Bodenverhältnisse und ökologische Gegebenheiten wie Potentiale zu erfassen. Anschließend werden die rechtlichen, sozialen und politischen Gegebenheiten bewertet, um einschätzen zu können, wie eine Flächenentwicklung möglich ist und was landschaftsplanerisch und naturschutzfachlich besonders berücksichtigt werden will. Hinzu kommen Aufwände für eine dauerhafte Altlastenkontrolle und womöglich die Wasserhaushaltung. 

Der Unterschied: Umwelt- und Klimaneutralität

Heute werden – wenn überhaupt – nur die CO2 Emissionen eines Produktes durch Kompensationszahlungen ausgeglichen. In diesem Fall spricht man gern von Klimaneutralität.

 

Klimaneutral bedeutet: Nicht die komplette Ökobilanz eines Produktes, sondern nur seine CO2 Emissionen, eine von vielen Umweltwirkungen, werden betrachtet und meist rein rechnerisch, aber nicht stofflich ausgeglichen. Alle weiteren Umweltwirkungen (und Schäden) werden regelmäßig weder erfasst noch ausgeglichen.

Das provoziert die Verschiebung von ökologischen Schäden in nicht beobachtete Wirkungsklassen – teils mit massiven (negativen) Verlagerungseffekten für die Natur. Der simple Grund: Ein mehrdimensionales Problem kann nicht eindimensional gelöst werden. 

Ein neuer Ansatz: Umweltneutralität

Bei Umweltneutralität hingegen handelt es sich um eine mehrdimensionale Betrachtungsweise. Sie basiert neben dem Klima auf zwei weiteren, gleichberechtigten Schutzgütern: 

 

1. der biologischen Vielfalt (Biodiversität)

2. der menschlichen Gesundheit 

 

Ressourcenverbräuche und Emissionen zulasten dieser Schutzgüter kompensieren wir in den „Big Five“ Wirkungskategorien der Ökobilanzierung: Neben dem Klimaeffekt sind dies Versauerung, Überdüngung (Eutrophierung), Ozonbelastungen am Boden und die Zerstörung der (schützenden) Ozonschicht in der Stratosphäre. 

FAQ

HeimatERBE geht als innovatives Unternehmen gleich sechs Schritte weiter:

 

Mehrdimensionalität: Wir pflanzen nicht nur Bäume, wir schaffen vielfältige Lebensräume. Uns liegt sowohl die Klimaverbesserung als auch Erhalt und Förderung der Biodiversität und darauf aufbauend die menschliche Gesundheit am Herzen.

 

Kompensation auf freiwilliger Basis über die konventionellen (und gesetzlichen) Vorgaben hinaus.

 

Bewertung des ökologischen Zustandes nach umfassenden Maßstäben.

 

Berücksichtigung und Bewertung der stofflichen Problematik.

 

Reinvestition von 80% des Unternehmensergebnisses in neuen Flächenkauf.

 

Wir sind unser eigener Kunde: HeimatERBE kompensiert seine verursachten Umweltkosten mit dem Ziel des umweltneutralen Unternehmens.

Wir von HeimatERBE garantieren die langfristige Erhaltung der Flächen und ihrer vielfältigen Funktionen. Die HeimatERBE-Experten planen nicht nur die Maßnahmen zur Herrichtung der Flächen, sondern auch langfristig angelegte Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen wie Mahd, Beweidung, Entschlammung, Gehölzschnitt und viele mehr. Manche unserer Biotope, wie Gewässer, Streuobstwiesen und vor allem naturnah umgewandelte Wälder haben ohnehin lange Entwicklungszeiten. Daher betreuen wir unsere Flächen bis zur vollständigen Biotopreife und übergeben sie dann in die Hände von Naturschutz-Stiftungen, die für den Fortbestand unserer wertvollen Flächen sorgen. 

Absolut! Unsere Kunden handeln nach genau dieser Philosophie und reduzieren die Umweltauswirkungen der Produkte bestmöglich. Dennoch ist ein augenblickliches Vermeiden aller Umweltauswirkungen nicht umsetzbar.  

Während sie also daran arbeiten, ihre Produkte und Dienstleistungen umweltfreundlich zu gestalten, bieten wir eine umfassende Lösung für den verbleibenden Kompensationsbedarf.

Für die Entwicklungszeit des Biotops, das am längsten zur vollständigen Entstehung benötigt, führen wir selbst ein ausführliches Monitoring der gesamten Fläche auf Biotopebene durch. Der Fokus liegt dabei auf einer flächenspezifischen und zielorientierten Entwicklung. So werden relevante biologische, aber auch chemische und physikalische Parameter untersucht, überwacht und wenn nötig gesteuert.  

Zusätzlich wird unsere Arbeit mit den zuständigen Behörden abgestimmt und extern qualitätsgeprüft.  

Das könnte Sie auch interessieren

Projekte

Erfahren Sie alles über unsere aktuellen und geplanten Projekte. 

Über HeimatERBE

Lernen Sie die Menschen und die Geschichte hinter HeimatERBE kennen. 

News & Presse

Neuigkeiten von und über HeimatERBE.

Treten Sie mit uns in Kontakt

Copyright © 2021 – HeimatErbe sind alle Rechte vorbehalten