HeimatERBE ist das erste umweltneutrale Unternehmen der Welt

Viele moderne Unternehmen suchen inzwischen nach Möglichkeiten, ökologisch negative Wirkungen und Konsequenzen ihres Wirtschaftens aktiv auszugleichen. HeimatERBE unterstützt hier, indem die Umweltkosten ermittelt und entsprechende Kompensationsmaßnahmen umgesetzt werden. Hierzu erwirbt das Unternehmen brachliegende Flächen, wertet diese im Sinne der Umwelt maximal auf und gibt sie der Natur zurück. Nun hat HeimatERBE auch seinen eigenen ökologischen Fußabdruck von der greenzero.me GmbH ermitteln lassen: Im Jahr 2021 hat die HeimatERBE GmbH Umweltkosten in Höhe von 10.860€ verursacht. Die entstandenen Umweltkosten kompensiert das Unternehmen auf den eigenen Flächen. Damit sind wir das erste umweltneutrale Unternehmen der Welt und setzen ein klares Zeichen für die Umwelt. 

 

Eine maximale Reduktion des Ressourcenverbrauchs und Kompensation des Unvermeidbaren sind die notwendigen Anstrengungen, um der künftigen Generation keine ökologischen Schulden zu hinterlassen. Das ist das Ziel der HeimatERBE. Hierzu gibt das Unternehmen der Natur einen ökonomischen Wert und schafft damit eine zentrale Voraussetzung, um dem weltweit wachsenden Defizit an Ökosystemleistungen entgegenzuwirken. Diese Form der ökologischen Aufwertung ist der „Umweltwert“, der die Umweltkosten kompensieren kann.

 

Basis ist der wissenschaftliche Ansatz des Life Cycle Assessment (LCA). LCA ist ein robustes quantitatives Instrument und standardisiert durch ISO 14040/14044. Üblicherweise wird es für Produkte genutzt, doch ist es auch auf organisatorischer Ebene anwendbar (genannt Organizational LCA, O-LCA; ISO 14072). Als ein Multi-Impact-Ansatz betrachtet eine LCA im Allgemeinen mehrere Umweltauswirkungen, die über den gesamten Lebenszyklus eines Untersuchungsobjekts verursacht werden, d. h. sie deckt mehr ab als nur die Auswirkungen von CO2, bspw. auch die Eutrophierung und Versauerung. Dies ist entscheidend, um nachhaltigen Lösungen näher zu kommen.

 

Die Ökobilanz gilt heute als die umfassendste Methode zur Berechnung von Umweltauswirkungen. O-LCA verwendet eine Lebenszyklusperspektive, um die Inputs, Outputs und potenziellen Umweltauswirkungen der mit einem Unternehmen verbundenen Aktivitäten zu erfassen und zu bewerten. Unsere Analyse zielte darauf ab, die Umweltauswirkungen aller Aktivitäten von HeimatERBE aus dem Kalenderjahr 2021 zu erfassen. Zu diesem Zweck wurde eine organisatorische Ökobilanz gemäß ISO 14072 durchgeführt.

 

Die O-LCA deckt alle existierenden Aktivitäten ab, wie bspw. Dienstreisen, Flächenarbeiten und Energieverbräuche. Diese stofflichen Wirkungen werden über die von der EU-Kommission anerkannte Methode „Environmental Prices“ der CE Delft in Umweltkosten (€) umgerechnet. Im Jahr 2021 hat die HeimatERBE GmbH Umweltkosten in Höhe von 10.860€ verursacht. Diese kompensiert das Unternehmen 1zu1 durch den Umweltwert. Der Ausgleich erfolgt auf den eigenen Flächen. Hierzu nehmen Expert:innen maßgeblich die Biodiversität in den Blick – die Diversität von Lebensräumen, von Biotopen, von Arten und von Landschaftselementen auf diesen Flächen muss naturschutzfachlich optimal gestaltet sein. Zusätzlich muss in einem laufenden Monitoringprozess sichergestellt werden, dass die gewünschte Entwicklung auf der Fläche stattfindet, also sich verschiedene Arten ansiedeln und die Flächen annehmen.

Diese Summe reduziert somit den potenziell zu verkaufenden Umweltwert der HeimatERBE GmbH und fließt selbstverständlich nicht in die Basis des Umweltwertes, der Vollkostenrechnung, ein. Wir übernehmen Verantwortung für unsere veranlassten negativen Umweltwirkungen.

 

Selbstverständlich wird dies fortan für uns eine jährliche Analyse sein, um uns als ökologische Organisation weiterzuentwickeln.

Weiterführende Informationen:

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